Persönliches von einer Hundenärrin

Alexandra Wildenauer

Alex_persoenlichSeit jeher begleiten unter anderem Hunde und Katzen, früher auch Pferde, unser Leben.
Nach unterschiedlichen Hunderassen und Mischlingen haben wir dann die Liebe zum Rottweiler entdeckt.

Wir konnten 1998 den ersten Rotti in unserer Familie begrüßen, nur ein Jahr später kam dann Nummer 2 hinzu. 2006 folgte der erste Wurf, wobei wir uns von Beginn an im Klaren darüber waren, dass Rottweiler in der Aufzucht mitunter eine der schwierigsten Rassen sind.

Bedingt durch ihr schnelles Wachstum und die enorme Zunahme an Gewicht hat der Körper in der Aufwachsphase eine ständige Höchstleistung zu vollbringen.
Knochen, Bänder und Sehnen sind einer enormen Belastung ausgesetzt und man kann sehr schnell vieles falsch machen, von der Ernährung angefangen, über ein Zuviel an Bewegung usw.

IMG_7083-webIch möchte hier aber nicht über unsere Lieblingsrasse sprechen, sondern erklären, wie ich zur Happyfeed Rohfuttermahlzeit gekommen bin und unsere Hunde seit nunmehr über 10 Jahren damit ernähre. Vom Welpen angefangen, bis zum alten Hund.

Früher kannte ich es nicht anders: Hat man einen Hund, geht man in den Laden und kauft einen Sack Hundefutter. Fertig – aus.

Erst im Laufe der Jahre, einige Hunde und verschiedene Krankheiten später, bin ich auf eine ganz andere Art der Ernährung aufmerksam geworden: Der Rohfütterung.
Für mich damals sehr suspekt – ich kannte die Sprüche: „Von rohem Fleisch werden Hunde aggressiv“ und „rohes Fleisch macht Hunde krank“.
Fertigfutterhersteller und Tierärzte warnen immer wieder vor rohem Fleisch und Knochen. Es sei gefährlich, da das Tier an Parasiten und/oder Salmonellen erkranken könnte, Knochen solle man erst recht nicht füttern – dies sei lebensgefährlich.

IMG_021-webEs wird behauptet, nur Fertigfutter könne den Nährstoffbedarf des Hundes decken…

…was für Ammenmärchen…!

Erst nachdem ich verschiedene Ernährungsseminare besucht habe, ist mir so einiges klar geworden…
Ich begann meine damals noch zwei Hunde, auf rohe Nahrung umzustellen – es war unverkennbar, was sie lieber wollten, wenn man ihnen die Wahl ließ…

Ich habe all die Jahre sehr viel ausprobiert damit auch die Welpen, die ja sehr anfällig für Ernährungsfehler sind (Calcium-Phosphor-Verhältnis !), gut und gesund groß werden.
Schließlich hatte ich (mit Zusammenarbeit von Tierärzten durch z.B. Blutuntersuchungen der Hunde) eine Rezeptur entwickelt, auf die ich sehr stolz bin.

Ergebnis: Beste Erfolge bei der Welpenaufzucht und Ernährung der erwachsenen Hunde.
Andere Züchter wurden darauf aufmerksam, Hundebesitzer tauschten sich aus und so kam es, dass immer mehr Anfragen nach meinem selbst in der Küche hergestellten Futter eintrafen. Ich konnte und durfte für meinen Eigenbedarf das Futter herstellen, aber bei den immer häufigeren Anfragen wurde schnell klar, dass ich einen Schritt in die Professionalität wagen musste.

 

 

IMG_3148-edit-webIch suchte mir daraufhin einen kontrollierten fleischverarbeitenden Betrieb meines Vertrauens, der entsprechende Maschinen hat und lasse nun mein Futter dort herstellen.

Alle Zutaten haben Lebensmittelqualität; das Flachsöl (Leinöl) und die Seealgen-Kräutermischung besitzen Bio-Qualität.

Verarbeitet wird nur geprüftes, frisches Rindfleisch aus EU-Schlachtung (hauptsächlich von Deutschen und Schweizer Schlachthöfen), welches selbstverständlich für den menschlichen Verzehr geeignet ist.

Das Geflügel kommt aus Kükenbrütereien, in denen die Hühner nicht zur schnellen Mast mit Antibiotika gespritzt werden.

Das Pferdefleisch stammt aus Pferdemetzgereien größtenteils vom Niederrhein.
Das Gemüse wird vom Großmarkt frisch eingekauft und am gleichen Tage verarbeitet.
Der Lachs kommt aus speziellen Lachsfarmen.
Das Kängurufleisch kommt von einer Farm aus Australien.